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Wunsch und Wirklichkeit

Auch erfahrene Magie machen Fehler!

Auch erfahrene Magie machen Fehler! Es gibt eine Geschichte, die aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt. Die Geschichte spielt zur Zeit des französischen Hochadels. Der Hochadel verpraßte das Geld, was er den kleinen Leuten abnahm. Das gemeine Volk lebte in Armut und Hungersnot. Zu der Zeit gab es auch einige unter den sogenannten "guten Kreisen" bekannte sehr erfolgreiche Magier. Und weil dieser Hochmut und diese Verschwendungssucht des französischen Hochadels ganz Europa mitbeeinflußte, trat eine italienische magische Vereinigung auf den Plan, um diesem Gebahren ein Ende zu setzen. Man wollte die französischen Verhältnisse ändern. Und so bestimmte man einen Mann aus den Kreisen dieses Ordens mit Namen Josef Balsamo, ein einfacher Bürger.

 Nur als einfacher Bürger kam er ja nicht in die hohen Kreise der edlen Herren hinein. Der Mann bekam neue Papiere, einen neuen Namen und trat von nun als Alexander Graf Cagliostro auf. Das Geld, was er für seinen Auftrag erhielt, stammte aus den Kassen der Vereinigung. Dieser Mensch hatte gute Umgangsformen, so das er sich wie selbstverständlich in Adelskreisen bewegen konnte. Ausgestattet mit dem nötigen Geld war er bald gerne gesehen beim französischen Adel. Josef Balsamo verfolgte sein Ziel über 2 Wege. Auf dem einen Weg verführte er den französischen Hochadel zu immer mehr Ausschweifung, auf dem anderen Weg sorgte er dafür, das die wachsende revolutionäre Gegenbewegung zu Geldmitteln und Waffen kam. Mit dieser Strategie hatte er großen Erfolg. Er gewöhnte sich leider an diesen Erfolg, der ihm dann in den Kopf stieg, wie man so schön sagt.Seine Verfolger jagten ihn dann ganz gezielt in Richtung Italien, wo er dann beim Übertritt über die italienische Grenze von der christlichen Inquisition verhaftet und gefangen genommen wurde. 1795 starb Josef Balsamico alias Graf Cagliostro in den Kerkern der Inquisition nach langen Foltern an deren Folgen.

Die zweite Geschichte betrifft den bekannten Elivas Levi- Elivas Levi war französischer Esoteriker. Leider war er ein Kopfmagier, wie wir ihn heute nennen mögen. Er wußte sehr viel Theoretisches aus allen möglichen Wissensquellen, hatte jedoch keinerlei praktische Erfahrung. Da er aber mit seinem Wissen zu seiner Zeit überall herumprahlte, blieb es nicht aus, das man auch die Beweise für sein enormes Wissen forderte. Die französische Hochadelsgesellschaft quälte sich oft in Langeweile und so suchte man nach immer mehr interessanten Abwechslungen des adligen Alltags. So wurde man auf Elivas Levi aufmerksam. Er verkehrte ja auch gerne in adligen Kreisen, was durch die neu erwachte Neugier der Adligen an parapsychologischen Experimenten, bei ihm den Plan aufrief, doch mit Zaubertricks sein Geld zu verdienen. Bei einem solchem geheimnisvollen Treffen, bat ihn dann die Gastgeberin, doch mal eben einen Geist zu beschwören um den Aufenthaltsort ihres Ehemannes zu erfahren. Offiziell war der Ehemann auf einer Safari in Afrika und seit mehr als 6 Wochen hatte die Ehefrau in Frankreich nichts mehr von ihrem Mann gehört, was verständlicherweise beunruhigte. Elias Levi hatte ja keine Erfahrungen in diesem Bereich, sein Wissen bestand ja nur aus Theorie, wollte diesen Auftrag natürlich von sich abwenden, indem er jede Menge Utensilien dafür angeblich benötigte, in der Hoffnung, die Dame könne sie ja ohnehin nicht beschaffen. Aber hier täuschte er sich. Das Schicksal holte ihn ein. Die Frau beschaffte alles und zwar ausnahmslos. Levi plante sehr lange und zog alles sehr lange in die Länge, in der Hoffnung, der Dame würde die Zeit zu lange dauern und sie dadurch das Interesse daran verlieren. Aber wieder täuschte er sich. Schließlich konnte er sich nicht länger wehren und machte die Beschwörung des von ihm ausgewählten Geistes. Dieser Geist erschien auch. Beschwörungen funktionieren..........in einem grauen Leinengewand und beantwortete die Frage der Gastgeberin und Levis nach dem Aufenthaltsort des Ehemannes in Afrika. Die Antwort lautete: Der Mann ist tot. Elivas Levi hatte ja nie Erfahrung mit der Aktivierung einer so hohen Energie und hatte auch nie daran gedacht, entsprechende Schutzkreise aufzubauen, und nie gelernt, eine solche Geistbeschwörung ordentlich durchzuführen.

So kam was kommen mußte. Diese Beschwörung brachte ihn an den Rand des Todes. Er brach bewußtlos zusammen. Er hatte noch Glück im Unglück, zunächst, denn er wachte wieder auf und beschrieb sein Erlebnis. Er entzündete die Feuer mit den vorbereiteten Ingredienzen und begann die Sprüche aus den Büchern abzulesen, die er besaß. Zuerst ganz leise, dann aber immer lauter werdend. Er steigerte sich immer mehr hinein, denn er wollte sich ja nicht blamieren. Er hatte ein Gefühl in sich, als wenn sein ganzer Körper beben würde. Seine Ohren sausten und sein Herzschlag wurde immer schneller. Als er dann noch mehr Räucherwerk auf die Flammenschale häufte, sah er eine Gestalt in übermenschlicher Größe, die aber immer wieder verschwand. Nun hatte ihn der Ehrgeiz gepackt. Er begann immer wieder von neuem mit den Beschwörungsformeln. Plötzlich und unvermittelt stand ein immer größer werdender Mann vor ihm, der sich ihm näherte. Er rief das Geistwesen mehrfach an. Dieser Mann war das weiter oben erwähnte Wesen in grauem Leinentuch. Dieser Geist stand gebeugt, etwas traurig ohne Bart und sah überhaupt nicht so aus, wie er sich diesen Geist immer vorgestellt hatte aus seinen gelesenen Büchern Ein große Kälte erfüllte den Raum........... In seiner Hand hielt Elivas Levi ein Schwert, was allerdings eine nicht geweihte Attrappe war. Sein Arm wurde völlig taub und gefühllos....... Er spürte eine große Schwäche in seinem ganzen Körper. Sein ganzer Körper schmerzte und er fiel in eine Ohnmacht................ Um seine Überheblichkeit und seine Prahlerei nicht zugeben zu müssen, hatte er sich an einer der schwierigsten magischen Experimente gewagt, er hatte dabei noch Glück im Unglück, das er diese Beschwörung überlebte................und sich erholte....... Was seinem Zeitgenossen Aleister Crowley in seiner letzten Beschwörung nicht gelang...........

Die letzte Beschwörung von Aleister Crowley Wer kennt ihn nicht den berühmten Magier, hat er der Welt doch das bekannteste aller Tarots hinterlassen. Aber wer hat sich schon mal intensiv mit seiner Lebensgeschichte beschäftigt? Aleister Crowley war ganz sicherlich der berühmteste Magier aller Zeiten mit einem wirklich großen Erfahrungsschatz, theoretisch wie auch praktisch. Aber auch ihn holte die Vermessenheit ein, was letztlich zu seinem Tod führte.

Es begab sich gegen Ende der 20. Jahre. Aleister Crowley traf sich mit seinen Lieblingsschülern in einem Hotel in Paris. Dort scharrte er 13 seiner Schüler um sich herum um ihnen eine Vorführung einer Beschwörung zu demonstrieren. Am Vorbereitungsabend ging alles nach Schema F.. Alle führten auch die vorgeschrieben Reinigungsrituale durch. Dann tat Crowley sein Vorhaben kund. Er wollte den Teufel selbst beschwören. Er ließ zu diesem Zweck nur einen einzigen seiner Schüler als Assistent zu. Alle anderen mußten draußen bleiben und sollten das Experiment von außen her beobachten und Schutzkreise aufbauen. Am nächsten Morgen gegen 10 Uhr sollte es losgehen. Crowley und sein Lieblingsschüler Mac Aleister(der magische Name) zogen ihre Magiergewänder an und schlossen hinter sich die Tür im oberen Stockwerk des Hotels hinter sich. Den anderen Schülern hatte er noch eingeimpft, egal was sie hören würden, egal was passieren würde, sie dürften die Tür nicht öffnen und nicht den Saal betreten. So verharrten sie in den Räumlichkeiten vor dem Saal fast den ganzen Tag ohne das etwas geschah. Doch dann mit einem mal um Mitternacht wurde das ganze Hotel wie von einem Erdbeben erschüttert. Sie hörten ein unendliches Geschrei und einen ohrenbetäubenden Lärm. Sie meinten, die Hölle sei ausgebrochen- war sie auch. Um sie herum wurde es überall eiskalt. Die Schüler waren keine Angsthasen, denn sie wurden ja schon als Neophyten bezeichnet und waren schon seit einigen Jahren in der Magierschule Aleister Crowleys. Sie standen da wie erstarrt, als sie Geräusche vernahmen, die sich anhörten, als werfe jemand schwere Gegenstände umher. Durch diese Erfahrungen standen sie kreidebleich in Todesangst da, immer jeden Moment damit rechnend der Teufel bräche die Tür auf und hole sie alle. Zwei Stunden später verhallte der Lärm. Voller Angst beratschlagten sie, was sie tun sollten, denn aus dem Saal kamen keinerlei Geräusche mehr, auch die Stimmen ihres Kommilitonen und ihres Lehrers Aleister Crowley waren nicht mehr zu hören. Die Räumlichkeiten erwärmten sich langsam wieder und sie hofften deshalb ihr großer Lehrer sei Sieger geblieben. Doch sie sollten sich täuschen. Sie kannten die Macht Aleister Crowleys und wußten wie ärgerlich er werden konnte, wenn jemand seinen Anordnungen keine Folge leistete. Doch gehen 11 Uhr am nächsten Morgen war immer noch alles totenstill im Saal, indem die Teufelsbeschwörung stattgefunden hatte. Sie klopfen an die Tür - Keine Reaktion- kein Laut..... Dann beschlossen sie, das Versprechen zu brechen und öffneten die Tür. Was sie dann sahen versetzte sie in Angst und Schrecken. Der Kollege Mac Aleister lag tot am Boden. Sämtliches Mobiliar war herumgeschleudert und lag in Trümmern überall herum. Und ihr Lehrer, der große Aleister Crowley lag mit ausgestreckten Armen wie tot starr auf dem Boden mit grauenvoll verzerrtem Gesicht.

Ihnen bot sich ein Bild des Schreckens. Aleister Crowley lag zusammengekrümmt in einer Ecke, hatte einen völlig leeren Blick und erkannte niemanden mehr. Er war nur noch ein vor sich hinsabbernder Irrer.................. Aleister Crowley wurde noch fast 9 Monate in einer Pariser psychiatrischen Anstalt behandelt, doch konnte ihm keiner mehr helfen. Seine geistigen Kräfte und seine magischen Kräfte waren erloschen. Völlig ausgebrannt , verarmt und vereinsamt verbrachte er noch einige Jahre in einem kleinen englischen Dorf, wo er dann am 01.12.1947 starb.