Astrologie ist die Lehre von der Bewegung der Himmelskörper in Bezug auf die Lebensbereich(Häuser) eines Menschen

Aus den Konstellationen der Planeten zueinander zum Zeitpunkt der Geburt werden die grundlegenden Aussagen getroffen. Prognostisch werden die Konstellationen der laufenden Planeten in Bezug auf den Stand der Planeten zum Zeitpunkt der Geburt ausgewertet.

Die ältesten gefundenen Unterlagen stammen aus dem 4. Jhdt. V. Chr. Unsere westliche Astrologie findet ihre Grundlagen in der Babylonischen, der ägyptischen und der Assyrischen Astrologie.

Neben unserer westlichen Astrologie gibt es noch die chinesische Astrologie, die indische oder auch vedische Astrologie sowie die schamanische Astrologie auch Medizinrad genannt, die vorwiegend von den Indianern und Schamanen verwendet wird.

In der Chinesischen Astrologie werden Tiere als Herrschertiere über bestimmte Geburtsjahre eingesetzt, so das wie wir sicher schon oft gehört haben, ein Mensch z.B. im Jahr der Schlange geboren worden ist und dann diese der Schlange zugeordneten Attribute lebt. Im Kontext der aktuellen Tiere mit den Geburtstieren entstehen dann die Aussagen und Prognosen.

In der indischen oder vedischen Astrologie finden wir ganz andere Ansätze. Der indsche Astrologe bevorzugt das reale Sternenbild der Astronomie und die realen Tierkreise der Astronomie und er bezieht viele Fixsterne in seine Deutungen mit ein. Das macht die vedische Astrologie zu einem komplizierten System, was oft eine Jahrelange Einweihung benötigt. In Indien ist die Astrologie den Bramahnen vorbehalten.

In der indianischen oder schamanischen Astrologie, auch Medizinrad genannt, wird der Jahresverlauf unter 12 verschiedene Totemtiere gestellt. Wiederum hat auch jeder Monat, jeder Tag und jede Stunde ihr Totemtier. Aus dem Kontext und dem Zusammenspiel dieser Totemtiere errechnet der indianische Astrologe seine Daten.

Aber wieder zurück zu unserer westlichen Astrologie. Die Tierkreiszeichen sind die Grundlage unserer Astrologie und sind bei allen Begründern astrologischer Theorien identisch. Die Geister scheiden sich erst beim Häusersystem. Das Häusersystem beschreibt die 12 Lebensbereiche des Menschen.

Als Beispiel möchte ich hier kurz in ein paar Sätzen einige anreißen.

Placidus – ein italienischer Mönch und Mathematiker. Er entwickelte sein Häusersystem im 17. Jhdt. Bei ihm wird jedem Tierkreisgrad zu einem bestimmten Zeitpunkt ein bestimmter Ort zugeordnet. Aufgebaut auf dieses System verteilt er dann die Häuser. Placidus legte sehr viel Wert auf die Bewegung der Planeten und berücksichtigte diese auch. Einen Nachteil hat dieses System in extrem nördlichen und südlichen Breiten, das es dort nicht funktioniert.
Koch – brachte sein Häusersystem 1971 auf den Markt und man könnte sagen, durch entsprechende Werbemaßnahmen wurde sein System das meist verwendete. Obwohl es im strengen Sinne gar nicht sein System ist. Entwickelt wurde das Häusersystem nämlich von Specht/ Zanziger.Nur weil Koch es vor den beiden publizierte wird das System auch nach ihm benannt. Das Häusersystem anch Koch hat aber leider einen gravierenden Fehler. Es versagt kläglich in Breitengraden oberhalb von 66,5°. Hinzu kommt, das er seine Planeten quasi rückwärts laufen lässt, was den Zeitpunkt des Beginns des Häuserkreises auf einen Zeitpunkt vor der Geburt verlegt. Im Grunde verstößt das Häusersystem nach Koch den grundlegenden Ansichten der Astrologie, die sich ja auf den extakten Geburtstermin bezieht. Durch verschiedene Korrekturmaßnahmen kann aber aber dennoch ein stimmiges astrologisches System erzielen.
Die äquale oder altägyptische Methode bezieht sich auf ein System der alten Ägypter, bei denen der Horoskopkreis lediglich in 12 gleich große Felder (Häuser) unterteilt wird. Es ist zwar sehr einfach zu handhaben, beschreibt aber nicht die wirkliche Individualität und wird heute kaum noch verwendet.
Regiomontanus alias Johannes Müller, seines Zeichens Professor für Astronomie in Wien entwickelte sein Häusersystem, indem er sich nicht mehr an der Ekliptik orientierte sondern am Himmelskörper selber. So teilte er den Himmelskörper in 12 gleich große Felder (Häuser) ein. Aber nicht jeder Mensch legt gleich viel Wert auf alle Lebensbereiche, der eine legt mehr Wert auf beruflichen Erfolg, der andere mehr Wert auf familiäre Harmonie usw. Während der Blütezeit der klassischen Astrologie im Mittelalter genoss dieses System große Anerkennung.
Campanus war Mathematiker und Kaplan unter Papst Urban IV im 13 Jhdt. Er teilte genau wie Regiomontanus den Himmelskörper in 12 Anteile, also arbeitete Ekliptikunabhängig, aber er ging einen Schritt weiter, indem er die Häuser am Ort und zum zeitpunkt der Geburt des Menschen einteilte. Somit berücksichtigte er die exakten Geburtsdaten um die Lebensbereiche (Häuser) des Menschen zu bestimmen. Durch sein System erhalten wir unterschiedlich große Häuser und damit auch eine stimmigere Wertigkeit in der Deutung. Unter vielen Astrologen ist das Häusersystem nach Campanus das stimmigste überhaupt, weil man in diesem System ablesen kann, welche Wertigkeit der einzelne Mensch seinen einzelnen Lebensbereichen zumisst.
So gibt es noch andere Häusersysteme. Ich empfehle jedem, der sich dafür interessiert mal das Netz nach den Häusersystemen zu durchforschen. Denn gerade diese unterschiedlich verwendeten Häusersysteme sorgen leider oft auch für unterschiedliche Aussagen unterschiedlicher Astrologen.

Ich selber arbeite mit dem Häusersystem nach Campanus, ich möchte mal sagen dem stimmigsten aller Systeme. Meine positiven Rückmeldungen meiner Aussagen lässt mich das System nach Campanus wirklich als stimmig bestätigen.

Schriftliche Auswertungen mache ich gerne in gebundener Form. Der Preis errechnet sich nach Aufwand und Ausfertigung gegen Vorkasse. 

Eine astrologische Beratung zu allen Lebensbereichen könnt ihr bei mir bekommen. Ich bin Beraterin bei Questico- auch in schriftlicher Form via Questico-Mail